Auf den Spuren Europas
Die Kreis Senioren-Union hat mit 32 Mitgliedern und Freunden Ende April bei frühlinghaften Wetter eine 6tägigeReise ins Elsass unternommen. Auf der Hinreise wurde Trier, Deutschlands älteste Stadt, bei einer Stadtführung erkundet. Der Spaziergang durch die Römerstadt mit der beeindruckenden Porta Nigra, dem Dom und der Konstantin-Basilika war der perfekte Einstieg, bevor es weiter nach Colmar ging. Colmar, das Herz der Weinregion Elsass, war Station für Exkursionen in die Umgebung. Das Stadtbild Colmars ist geprägt von historischen Bauten und vielen kleinen Kanälen und 3 kleinen Flüssen. Bei dem Stadtrundgang über das alte Kopfsteinpflaster hat man den Eindruck, -eine Stadt wie im Märchen-, besonders im Viertel „ La Petite Venise“ (Klein-Venedig. Die entspannte Atmosphäre, die bunten Häuser mit der besonderen noch vorhandenen Osterdekoration machen Colmar zum perfekten Ort für Genießer.
Anschließend ging es über die kurvige Vogesenkammstraße (Route des Crêtes) mit atemberaubenden Ausblicken auf den höchsten Punkt der Vogesen, den Grand Ballon mit 1424m höhe. Der Blick schweif weit über das Rheintal bis hin zum Schwarzwald. Bei der diesjährigen Tour de France wird eine Etappe über den Grand Ballon stattfinden.
Am nachfolgenden Morgen begann Dambach-la Ville begann die Rundfahrt um die elsässische Weinregion zu entdecken. Dambach-la-Ville -dass ruhige, kleine, verträumte Weindorf mit vielen kleinen Winzern- scheint noch vom Tourismus verschont zu sein. In einer traditionellen Weinkellerei brachte der Kellermeister auf humorvolle Art und Weise die Weinherstellung nahe. Die Fahrt mit dem Bähnle durch den mittelalterlichen Weinort und die Weinberge endete mit einer Weinprobe. Weiter ging es in die wunderschönen Weinorte wie Eguisheim, eines der schönsten Dörfer Frankreichs, sowie Ribeauville.
In die Hauptstadt Europas nach Straßburg ging es am nächsten Morgen. Zunächst begrüßte der Europa Abgeordnete Dr. Peter Liese die Gruppe im Parlament um über seine Arbeit und aktuell anstehende Entscheidungen zu berichten. In einem angerechten Austausch ging es nicht nur um EU-Fördermöglichkeiten für die Region, sondern auch um aktuelle politische Entwicklungen. Dabei standen die Kriege in der Ukraine und in Iran im Fokus der Diskussion. Anschließend ging es in den Plenarsaal um einer Debatte beizuwohnen. Beeindruckend wir streng und diszipliniert die Abläufe in dem großen Parlament organisiert werden.
Am nächsten Tag ging die Fahrt durch den sonnigen Kaiserstuhl mit den terrassenförmig angelegten Weinbergen über das beschauliche Breisach am Rhein nach Freiburg ins Breisgau. Eine lebendige, charmante Universitätsstadt mit mittelalterlicher Geschichte. Die Freiburger Bächle, viele kleine Wasserläufe, durchziehen die blumengeschmückte Altstadt und kühlen im Sommer.
Das Freiburger Münster, Wahrzeichen der Stadt, war mit seiner Turmhöhe von 116 m über 100 Jahre das höchste Gebäude in Deutschland gehörte selbstverständlich auch zum Besichtigungsprogramm.
Der Abend endete gesellig in einer „Vogelstrausse“ in Oberbergen am Kaiserstuhl mit einem Spargelessen auf badische Art; begleitend mit entsprechenden Weinen. Musikalische Unterhaltung inclusive.
Auf der Rückreise erwarteten Stadtführer die Gruppe in Baden Baden um bei einem Stadtrundgang in das einzigartige Flair, die Geschichte sowie die Sehenswürdigkeiten der modernen Bäder- und Kulturstadt einzutauchen. Ein besonderes Highlight war der Besuch mit Führung vor und hinter den Kulissen des Baden Badeners Festspielhauses. In diesem größten Opern- und Konzerthaus Deutschlands können 2500 Besucher internationale Kulturveranstaltungen erleben. Beeindruckend wieviel Technik in einem Konzerthaus verbaut ist.
Abschließender Eindruck: Die Region Elsass und das angrenzende Breisgau bieten sehr viele kulturelle und kulinarische Genüsse.
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Mitorganisator Peter Schmies wies auf der Heimreise auf eine weitere Fahrt vom 27.09.-04.10.2026 hin. Prag und das Westböhmische Bäderdreieck stehen auf der Agenda. In 2027 ist eine Flugreise nach Madrid und eine Busreise rund um den Bodensee geplant.
Auskunft unter peterschmies@aol.com oder 02382-85986