„Ältere Menschen sind vergleichsweise selten in Unfälle verstrickt“

SeniorenUnion im Kreis Warendorf

Für Verkehrsunfälle insgesamt gilt nach den Daten des Statistischen Bundesamtes, dass ältere Menschen gemessen an ihrem Anteil der Gesamtbevölkerung seltener in Verkehrsunfällen verstrickt sind als jüngere.
„Deshalb lehnen wir nachdrücklich Zwangsüberprüfungen der Fahrtauglichkeit für ältere Verkehrsteilnehmer ab“, erklärt der Vorsitzende der Senioren Union im Kreis Warendorf, Dr. Wolfgang Kirsch.

Pflichtuntersuchungen haben keinen nachgewiesenen positiven Effekt auf die Verkehrssicherheit. Die Senioren Union ist deshalb gegen neue Vorschriften, die eine Begrenzung der Fahrerlaubnis für Senioren vorsehen.

„Gerade bei uns im Kreis ist der Führerschein für die Mobilität ältere Menschen wichtig, für Besuche bei Familie und Freunden, bei Arztbesuchen und beim Einkaufen“, so Dr. Kirsch.

Stattdessen befürwortet die Senioren Union freiwillige und eigen-verantwortliche Maßnahmen wie Rückmeldefahrten oder Fahr-Fitness-Checks.